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Kernspintomographie (MR)

Bei der Kernspintomographie (MRT, NMR) handelt es sich um eine Magnetresonanztechnik, bei der die Ladung der Wasserstoffatome im Körper zur Erzeugung von diagnostischen Bildern genutzt wird. Diese Technik kommt ohne jede Strahlenbelastung aus. Es sind bislang keine schädlichen Auswirkungen für den menschlichen Körper bekannt.

In unserer Praxis für Radiologie kommen zwei 1,5 Tesla-Hochfeldkernspintomographen der Firma Siemens zum Einsatz. Bei dem Modell Espree handelt es sich um einen sogenannten offenen Kernspintomographen. Hierbei kommt eine besonders weit geöffnete und besonders kurze Röhre zum Einsatz.

Offener Kernspintomograph

Die wichtigsten Kernspintomographie-Untersuchungen und Vorsorgeangebote

Ganzkörper-Kernspintomographie

Die Untersuchung

wird mittels der Ganzkörperspulen durchgeführt. Je nach Fragestellung werden die Spulen um den gesamten Körper angelegt. Es wird dann eine Untersuchung des gesamten Körpers, ggf. mit Kontrastmittel, durchgeführt. Wie alle anderen Untersuchungen der Kernspintomographie weist auch diese Untersuchung keine Strahlenbelastung auf und eignet sich daher hervorragend zur allgemeinen Vorsorge.

Hirnschädel

Fragestellung

  • unklare Kopfschmerzen, Migräne
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Encephalitis
  • Anfallsleiden
  • Infarkt
  • TIA (Minderdurchblutung des Gehirns)
  • Tumorausschluss
  • Tinnitus, Kleinhirnbrückenwinkelprozesse
  • Trigeminusneuralgie
  • Hypophysenprozesse
  • Nasennebenhöhlenprozesse
  • Kiefergelenkprozesse

Die Untersuchung

wird mit Hilfe einer speziellen Kopfspule durchgeführt. Je nach Fragestellung ist es notwendig und hilfreich Kontrastmittel, das intravenös verabreicht wird, einzusetzen. Bei der Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße (Angiographie) wird das Signal des Blutes im Gefäß genutzt, um einen evtl. Verschluss darzustellen. Die Untersuchungsdauer beträgt etwa 20 - 30 Minuten.

Hals

Fragestellung

  • unklare Schwellungen im Halsbereich und Rachenraum
  • unklare Heiserkeit
  • Tumorausschluss im Hals, Nasen- und Rachenbereich
  • Stenoseausschluss der hirnversorgenden Gefässe

Die Untersuchung

wird mit einer speziellen Halsspule durchgeführt. Je nach Fragestellung ist es notwendig Kontrastmittel intravenös zu verabreichen. Die Untersuchungsdauer beträgt etwa 30 - 45 Minuten.

Wirbelsäule

Fragestellung

  • Bandscheibenvorfall
  • raumfordernde Prozesse im Bereich der Wirbelsäule
  • Entzündungen
  • Tumor- oder Metastasensuche im Bereich der Wirbelsäule
  • degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule

Die Untersuchung

wird je nach Wirbelsäulenabschnitt mit speziellen Spulen durchgeführt. Bei bestimmten Fragestellungen ist es notwendig und hilfreich Kontrastmittel intravenös zu applizieren. Die Untersuchungsdauer beträt etwa 20 -30 Minuten.

Thorax und Abdomen

Fragestellung Thorax (Lunge, Rippen)

  • raumfordernde Prozesse im Thoraxbereich
  • unklarer, länger anhaltender Husten
  • unklare Schmerzen
  • Minderdurchblutung der Lungengefäße (Thrombose)
  • Aneurysma (Aussackung) der thorakalen Aorta
  • unklare Schmerzen o. Schwellung im Rippen- oder Brustbeinbereich

Fragestellung Abdomen

  • Leber-, Milzprozesse
  • Pankreasprozesse
  • Diagnostik der Gallenblase und Gallengänge
  • Nieren-Nebennieren)
  • Nachsorge bei Tumorpatientienten
  • unklare Raumforderungen im Oberbauch o. kleinen Becken
  • Harnblase
  • Prostata, Hoden
  • Uterus, Ovarien
  • Aneurysma der abdominellen Aorta, Nierenarterienstenose

Die Untersuchung

wird mit einer speziellen Körperspule durchgeführt. Die einzelnen Messungen erfolgen nach Möglichkeit in Atemanhalte-Technik. Das heißt, dass der Patient etwa 20 - 25 Sek. je Messung die Luft anhalten sollte. Je nach Fragestellung ist es notwendig Kontrastmittel intravenös zu verabreichen. Die Untersuchungsdauer beträgt etwa 20 - 30Minuten..

Gelenke und Extremitäten

Fragestellung

  • unklare Schmerzen
  • Bewegungseinschränkung
  • Entzündungen
  • Rotatorenmanschettenruptur d. Schulter
  • Schulterluxation
  • Arthrose
  • Knorpelschäden
  • freie Gelenkkörper
  • Tennisarm
  • Carpaltunnelsyndrom
  • Lunatummalazie
  • Stressfrakturen
  • unklare Schwellungen
  • Hüftkopfnekrose
  • Kreuzbandriss
  • Bandläsionen
  • Osteochondrose
  • Muskelfaserriss
  • Tumorausschluss

Die Untersuchung

der einzelnen Gelenke oder Körperbereiche werde mit hochauflösenden Spulen durchgeführt. Je nach Fragestellung ist es notwendig Kontrastmittel intravenös zu verabreichen. Zur Darstellung des Knorpels in den Gelenken ist es möglich eine indirekte MR-Arthrographie durchzuführen. Dazu wird eine definierte Menge Kontrastmittel 30 - 60 Minuten vor der Untersuchung intravenös gespritzt. Das zu untersuchende Gelenk sollte in dieser Zeit nach Möglichkeit bewegt werden. Das Kontrastmittel wird im Gelenk aufgenommen und es kommt zu einer besonders differenzierten Darstellung des Knorpels. Bei bestimmten Fragestellungen, z.B. Schulterluxation kann das Kontrastmittel direkt in das Gelenk appliziert werden. (Direkte MR-Arthrographie). Die Injektion erfolgt unter computertomographischer Kontrolle. Die Untersuchungsdauer beträgt je Gelenk etwa 20 - 30 Minuten.

Angiographie

Fragestellung

  • Gefäßverschluss
  • Aneurysma
  • Gefäßerkrankungen

Die Untersuchung

Die kontrasmittelverstärkte Angiographie ist eine Untersuchungsmethode mit der speziell Gefäße (Arterien und Venen ) dargestellt werden. Das intravenös applizierte Kontrastmittel bringt die Gefäße hell zur Darstellung; das umliegende Gewebe wird durch bestimmte Messparameter unterdrückt. Das Verfahren ist in nahezu allen Körperregionen einsetzbar.

Funktionsdiagnostik Hirn

Fragestellung

  • Infarkt
  • Entzündung

Die Untersuchung

Bei der Funktiosdiagnostik des Kopfes kann durch spezielle Meßmethoden ermittelt werden, ob ein frischer Infarkt (Schlaganfall) oder eine aktuelle Entzündung vorliegt. Außerdem kann diagnostiziert werden, ob das geschädigte Gewebe wieder aktivierbar ist.

Mammadiagnostik

In der neuesten und bislang größten Studie über den Vergleich zwischen der Röntgen-Mammographie und der MRMammographie (Kuhl in Lancet 2007; 70:485-92) wurde nachgewiesen, dass die MR-Mammographie der Röntgen- Mammographie deutlich überlegen ist. So wurde festgestellt, dass die diagnostizierten Brustkrebserkrankungen bei der MRMammographie bei 92% lagen, während sie bei der Röntgen- Mammographie nur bei 56% lagen. Bezüglich der Vorstufen des Brustkrebses war das Verhältnis noch eindeutiger. Hierbei lag die MR-Mammographie bei 98%, während die Röntgen- Mammographie nur bei 52% lag.

Aus diesem Grunde ist die MR-Mammographie als Vorsorge- Untersuchung bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr zu empfehlen. Sie stellt keine Strahlenbelastung dar und ist auch aus diesem Grund der Röntgen-Mammographie überlegen.

Die Untersuchung

Wir bieten Ihnen eine MR-Mammographie als Vorsorge- Untersuchung an. Hierbei wird eine Kernspintomographie im Hochfeldsystem (Feldstärke 1,5 Tesla) in Bauchlage durchgeführt. Die Brust wird hierbei in einer speziellen Spule gelagert. Eine Kompression der Brust – wie in der Röntgen- Mammographie – ist hierbei nicht erforderlich.

Es erfolgt eine intravenöse Gabe von MR-Kontrastmittel (Gadolinium). Dieses Kontrastmittel ist sehr gut verträglich. In äußerst seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten. Lediglich eine eingeschränkte Nierenfunktion stellt eine Kontraindikation für die i.v.-KM-Gabe dar. Vor der Menopause sollte die Untersuchung zwischen dem 5. und 14. Zyklustag durchgeführt werden, da die Untersuchungsergebnisse zu diesem Zeitpunkt am zuverlässigsten sind. Es gelten die generellen Kontraindikationen für eine Kernspintomographie (Herzschrittmacher und Metallclips im Gehirn).

In unserer Praxis erfolgt ein ausführliches ärztliches Gespräch vor der Untersuchung einschließlich einer körperlichen Untersuchung der Brust und der Achselregion. Nach der Untersuchung wird eine sehr aufwendige digitale Analyse durch - geführt, im Anschluss daran erfolgt eine erneute Besprechung/ Befundmit teilung mit dem untersuchenden Radiologen. Im Rahmen der Privaten Krankenversicherungen wird die MRMammographie komplett von den Kostenträgern erstattet.

Leider wird die MR-Mammographie als Vorsorgeuntersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Es ist jedoch selbstverständlich möglich, diese Untersuchung als Selbstzahler durchführen zu lassen. Hierbei wird lediglich der 1.0fache Satz nach GOÄ abgerechnet.

Herzdiagnostik

Fragestellung

  • Raumforderungen in den Herzkammern oder Vorhöfen
  • Herklappenisuffizienz
  • Thromben
  • Myocardinfarkt
  • Coronararterienstenose

Die Untersuchung

Bei der Untersuchung des Herzens im Kernspintomographen werden, mit Hilfe eines angelegten EKGs, Aufnahmen vom Myokard (Herzmuskel), den Ventrikeln und Vorhöfen gemacht. Je nach Fragestellung ist es erforderlich, Kontrastmittel intravenös zu applizieren. Durch die Untersuchung ist es möglich, eine Aussage, z.B. über die Vitalität des Myocards (Herzinfarktnachweis), zu machen, die Herzklappenfunktion darzustellen, eventuelle Thromben oder Tumore nachzuweisen und die Pumpfunktion des Herzens zu bestimmen. Durchschnittlich dauert die Untersuchung etwa 45 - 60 Minuten.

Direkte Arthrographie

Fragestellung

  • Spezielle Fragestellungen bei Gelenkbinnenverletzungen, welche mittels der herkömmlichen Kernspintomographie nicht sicher beurteilt werden können.
  • Verletzungen der Schulter
  • Verletzungen des Handgelenkes
  • Erkrankungen des Hüftgelenkes

Die Untersuchung

Es wird zunächst unter CT-Kontrolle millimetergenau eine Kanüle in das zu untersuchende Gelenk eingeführt. Anschließend wird das Kontrastmittel intraartikulär injiziert, die exakte Verteilung wird in der CT kontrolliert. Danach erfolgt eine Kernspintomographie mit einer Untersuchungsdauer von ca. 30 Minuten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchungsdauer im Gerät beträgt durchschnittlich zwanzig bis dreißig Minuten. Die Aufenthaltsdauer in unserer Praxis veranschlagen wir mit etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.

Es steht uns eine besondere Achtkanal-Kniespule zur Verfügung. Hiermit kann das Kniegelenk besonders hochauflösend in besonders kurzer Zeit dargestellt werden. Insbesondere kleinste Veränderungen des Knorpels oder des Meniskus können jetzt besser erfasst werden.

Kontraindikationen

Patienten die einen Herzschrittmacher, Schmerzstimulator oder eine Herzklappe eines bestimmten Fabrikates tragen können leider mit dieser Methode nicht untersucht werden.

Wie bereite ich mich als Patientin, als Patient vor?

Es bedarf keinerlei Vorbereitung für den Patienten.

Kontrastmittel

Stichwörter: Die Aussagekraft der Untersuchung wird für viele Fragestellungen durch die Injektion eines Röntgenkontrastmittels gesteigert (siehe auch Kapitel "Kontrastmittel in der Radiologie"). Die Kontrastmittel werden benutzt um Strukturen optisch besser voneinander zu trennen oder erst sichtbar zu machen.

 

Adresse

MediaPark-Klinik
Im MediaPark 3
50670 Köln

Telefon: +49 221- 9797250
Fax: +49 221-9797251

Sprechzeiten

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Freitag: 08:00 - 16:00
und nach Vereinbarung

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